Aktuelles Projektinfos Termine Fotos Hintergrund Fragen und Antworten Kontakt

Windpark-Repowering in Marpingen

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ABO Wind plant den im Jahr 2004 gebauten Windpark Metzelberg in Marpingen-Berschweiler im saarländischen Landkreis St. Wendel zu erneuern. ABO Wind beabsichtigt drei 1,5 MW-Altanlagen zurückzubauen und diese durch zwei neue Anlagen mit je sechs Megawatt Leistung zu ersetzen. Demnach haben die neuen Windkraftanlagen insgesamt fast die dreifache Leistung der zurückzubauenden Altanlagen.

Der alte Windpark produziert rund 7 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Der neue Windpark wird dagegen mit ca. 25 Millionen Kilowattstunden sogar mehr als das Dreieinhalbfache erzeugen. So viel verbrauchen rund 15.000 Personen in ihren Häusern und Wohnungen. Die Windkraftanlagen vermeiden den Ausstoß von fast 17.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.

Auf dieser Website halten wir Sie über die Planungen, den Abbau der Altanlagen und Bau des neuen Windparks auf dem Laufenden. 

Entwicklung
Genehmigungs-verfahren
Aktueller Status
Errichtung
Betrieb

Aktuelles

Februar 2021: Windpark-Website geht online

Auf der Website www.windpark-marpingen.de finden interessierte Bürgerinnen und Bürger alles Wissenswerte und aktuelle Informationen über das Repowering des Windparks Marpingen.

Dezember 2020: Genehmigungsantrag eingereicht

ABO Wind hat Ende 2020 einen Genehmigungsantrag für den Bau des neuen Windparks Marpingen gestellt. Das Genehmigungsverfahren wird voraussichtlich bis Anfang 2022 dauern. 

 

Projektinfos

Standort

Diese Bestandsanlagen werden zurückgebaut.

Hier entstehen die zwei neuen Vestas V162-Anlagen.

Die geplanten Anlagen liegen innerhalb des bisherigen Windparks auf dem Metzelberg. Die Anlagen werden auf einem Höhenniveau von rund 360 Meter ü. NN errichtet. Die Windgeschwindigkeiten liegen bei rund 5,7 Meter pro Sekunde in Nabenhöhe.

Der neue Windpark wird weitestgehend über die bereits vorhandenen Wege erschlossen, die hierfür ertüchtigt werden. Wo neue Wege erforderlich sind, werden diese temporär durch Auslegen von mobilen Platten hergestellt. 

Anlagentyp

Alt Neu
Rückbau ab 3. Quartal 2022 Aufbau geplant ab 3. Quartal 2022
Windkraftanlagen 3 WEA 2 WEA
Anlagentyp GE Wind Energy 1,5sl Vestas V162
Nabenhöhe 85 Meter 119 Meter
Rotordurchmesser 78 Meter 162 Meter
Gesamthöhe 124 Meter 200 Meter
Nennleistung 1,5 Megawatt 6 Megawatt

 

Visualisierungen

Visualisierungen sind Fotomontagen, die von verschiedenen Orten in der Umgebung aus verdeutlichen, wie der realisierte Windpark aussehen würde. Mit Hilfe eines Computerprogramms haben Experten die Windräder anhand von diversen Referenzpunkten perspektivisch korrekt in das Landschaftsbild eingefügt. So können sich Bürgerinnen und Bürger schon heute ein realistisches Bild vom geplanten Windpark machen.

Die Rotoren der neu geplanten WEA sind in den Visualisierungen so ausgerichtet, dass sie senkrecht zur Blickachse des Betrachters stehen und damit eine maximale Sichtbarkeit haben. Dies ist in der Realität nur ab und zu der Fall, meistens steht die Anlage in einem anderen Winkel und ist damit unauffälliger.

Beim Klick auf ein Bild in der Galerie öffnet sich eine Vergrößerung in einem neuen Tab. Wenn Sie noch einmal auf dieses Bild klicken, sehen Sie eine noch stärkere Vergrößerung.

Termine

Herbst 2018 Termine zur Vorstellung des Projektes im Ortsrat Berschweiler und im Bauausschuss Marpingen 
2019-2020

Vorbereitung der Planung, Sicherung der Grundstücke, Untersuchung und Kartierung des Windparkgebietes, Erstellung der erforderlichen Gutachten.

Gleichzeitig Vorbereitung der Änderung des Bebauungsplanes „Windpark Metzelberg“ in regelmäßiger Abstimmung mit der Gemeinde.

Dezember 2020 Einreichung des Genehmigungsantrags gemäß Bundesimmissionsschutz-Gesetz im zuständigen Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) in Saarbrücken
2. Quartal 2021 Planung einer virtuellen Öffentlichkeitsinformationsveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gemeinde
1. Quartal 2022 Voraussichtlicher Erhalt der Genehmigung (förmliches Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung)
1./2. Quartal 2022 Teilnahme an Ausschreibung zur Sicherung der Vergütung des Windstroms
3. Quartal 2022 Beginn Rückbau der Altanlagen
3. Quartal 2022 Beginn Bau der neuen Anlagen
1. Quartal 2023 Voraussichtliche Inbetriebnahme

 

Fotos

 

So sieht der Bestandspark Marpingen aus.

Später werden wir an dieser Stelle die Rück- und Aufbauarbeiten fotografisch begleiten.

Hintergrund

Die Energiewende im Saarland

Das traditionelle Kohleland Saarland deckt nach wie vor zwei Drittel des Primärenergiebedarfs mit Steinkohle. In den letzten Jahren hat der Ausbau der Windenergie aber an Fahrt aufgenommen. Das Saarland will den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung bis 2050 auf mindestens 80 Prozent erhöhen. Ende 2020 produzierten im Saarland 216 Windkraftanlagen mit einer Gesamt-Nennleistung von 527 Megawatt sauberen Strom, mehr als die Hälfte davon wurde seit 2013 errichtet.

Windkraft-Repowering

Der große Erfolg der Windenergie an Land – deren Stromproduktion hat sich zwischen 2013 und 2017 verdoppelt – hat die Nebenwirkung, dass immer weniger Flächen für neue Anlagen zur Verfügung stehen. Hier schafft das Repowering Abhilfe, das zu den Spezialitäten von ABO Wind zählt. Zwei Windparks hat der Projektentwickler bereits in Rheinland-Pfalz erneuert, einen in Niedersachsen und einen in Hessen.

Fragen und Antworten zum Repowering in Marpingen

Nun sind Sie als Anwohner gefragt: Welche Fragen zum Repowering in Marpingen möchten Sie uns stellen? Dafür haben wir ein neues Dialogforum eingerichtet, in dem Bürgerinnen und Bürger mit uns in Kontakt treten können.

Häufige Fragen haben wir bereits zusammengetragen und beantwortet. Weitere Fragen können Sie uns über das folgende Formular stellen. Falls Sie eine persönliche Antwort wünschen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Sofern Ihre Frage von allgemeinem Interesse ist, fügen wir sie anonymisiert zu unserem Fragenkatalog hinzu.

 

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E-Mail-Adresse* (Pflichtfeld)

Ihre Frage zum Windpark-Repowering in Marpingen:



Häufige Fragen

Sind die Standorte in Marpingen überhaupt wirtschaftlich?

Durch den Betrieb des Bestandswindparks sind gute Informationen über die lokalen Windverhältnisse vorhanden. Zusätzlich wurden von unabhängigen Gutachtern sogenannte Windgutachten erstellt. Bei der für diese Planung errechneten und mit Daten von umliegenden Bestandanlagen abgeglichenen Windgeschwindigkeit von 5,7 Metern pro Sekunde in Nabenhöhe werden die zwei Anlagen pro Jahr rund 25 Millionen Kilowattstunden Strom liefern. Für einen Standort im Binnenland ist dies ein sehr guter Wert. 

Wie hoch ist die Lärmbelästigung durch die Anlagen?

Um eine Genehmigung für eine Windkraftanlage zu bekommen, müssen wie auch bei jedem anderen Gewerbebetrieb strenge Schallgrenzwerte der "Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm" eingehalten werden:

Art der baulichen Nutzung Tags Nachts
Industriegebiet 70 dB(A)    70 dB(A)
Gewerbegebiet 65 dB(A) 50 dB(A)
Kern-, Dorf-, Mischgebiet 60 dB(A) 45 dB(A)
Allgemeines Wohngebiet, Kleinsiedlungsgebiet     55 dB(A) 40 dB(A)
Reines Wohngebiet 50 dB(A) 35 dB(A)
Kurgebiet, Krankenhaus, Pflegeanstalt 45 dB(A) 35 dB(A)

 

Zum Vergleich: Eine ruhige Unterhaltung hat eine Emission von etwa 60 dB(A).

Die Schallbelastung durch eine Windkraftanlage werden stets unter den ungünstigsten Voraussetzungen berechnet: Der Gutachter unterstellt, die Anlage würde durchgehend auf Volllast laufen und es gäbe keine sonstigen Umweltgeräusche wie Blätterrauschen oder Verkehrslärm.

Auf dem Metzelberg sollen drei Windenergieanlagen mit einem Leistungspegel von jeweils 106,1 dB(A) abgebaut werden. Ersetzt werden sie durch nur noch zwei Windenergieanlagen mit einem Schallleistungspegel von jeweils 106,4 dB(A). Diese werden während der Nachtzeit zusätzlich in einem schallreduzierten Modus betrieben, bei dem die eine noch 104,1 dB(A) und die andere nur noch 102,1 dB(A) emittieren. Die Schallbelastung reduziert sich daher im Vergleich zur aktuellen Situation merklich.

Wer wird den neuen Windpark betreiben?

Wer den Windpark betreiben wird, steht erst etwa ein halbes Jahr vor Inbetriebnahme fest. Windparkbetreiber können beispielsweise Genossenschaften, Bürger oder Kommunen sein. Auch regionale Energieversorger oder sonstige Unternehmen kommen in Frage.

Macht Infraschall von Windkraftanlagen krank?

Als Argument gegen Windkraft führen Gegner gelegentlich Infraschall an. Dabei handelt es sich um für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbaren Schall unterhalb der Frequenz von 20 Hertz. Auch viele natürliche Quellen (böiger Wind, hoher Seegang), aber auch Autos oder Flugzeuge, erzeugen Infraschall. Die Emission durch Windkraftanlagen ist dagegen gering. Schon in wenigen hundert Metern Entfernung ist kaum noch zu unterscheiden, ob Infraschall von einem Windrad oder von einer anderen Quelle – zum Beispiel dem Wind – verursacht wird. Bislang gibt es keine Belege, dass Infraschall von Windkraftanlagen für Menschen schädlich ist.

Studien zum Infraschall:

Warum werden die Anlagen nach 25 Jahren zurückgebaut?

Dem Betrieb einer Windkraftanlage auf einem Grundstück liegt ein Pachtverhältnis zugrunde, welches das Eigentum an Grund und Boden vom Eigentum an der Windkraftanlage eindeutig trennt. Bei einer Windkraftanlage handelt es sich um einen sogenannten Scheinbestandteil, der nur vorübergehend auf dem jeweiligen Grundstück betrieben wird. Diese vorübergehende Nutzung wird durch eine Befristung des Pachtverhältnisses zeitlich begrenzt, wobei aus rechtlichen Gründen ein Vertrag zwischen Verpächter und Betreiber nicht länger als 30 Jahre bestehen sollte, da sonst dieses Prinzip der vorübergehenden Nutzung eines Grundstücks in Frage stehen könnte. Nach dem Ablauf des Vertrags kann zwischen den Parteien natürlich ein neuer Vertrag geschlossen werden. Die Windkraftanlage zum Ablauf der Vertragsdauer rückzubauen und gegebenenfalls eine neue zu errichten, ist in den meisten Fällen sinnvoll, da die technische Lebensdauer einer Anlage heute bei 25 bis 30 Jahren liegt. Neben dem gewöhnlichen Verschleiß spricht noch ein anderes Argument für den Ersatz älterer Anlagen: Die Windkraft als relativ junge Technologie entwickelt sich rasant weiter. In den letzten 20 Jahren hat sich die durchschnittliche Leistungsfähigkeit von Windenergieanlagen von 260 kW auf 3.400 kW mehr als verzehnfacht. Anlagen der neuesten Generation wie hier in Marpingen haben mit 6.000 kW noch deutlich mehr Leistung.

In den nächsten 20 bis 30 Jahren wird es voraussichtlich ähnlich dynamische Fortschritte geben, der Ersatz älterer Anlagen, das so genannte Repowering, macht so einen vielfach höheren Stromertrag mit weniger Anlagen möglich.
Ist nach der Vertragsdauer Windkraft an einem Standort aus verschiedensten Gründen nicht mehr erwünscht, kann auf einen Ersatz einer abgebauten Anlage auch ganz verzichtet werden.

Wie sicher sind Windenergieanlagen?

Windenergie ist eine sichere und zuverlässige Art der Stromerzeugung: Moderne Anlagen sind bis zu 98,5 Prozent technisch verfügbar, also betriebsbereit. Technische Störungen führen in den meisten Fällen zu Ertragsausfällen für den Betreiber, nicht jedoch zu Gefahren für die Allgemeinheit. Laut einer Schätzung des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Bremerhaven kommt es in Deutschland nur in 0,01 Prozent aller installierten Windkraftanlagen pro Jahr zu Bränden. Im Vorfeld erstellt ABO Wind Brandschutzkonzepte und die örtliche Feuerwehr wird für den Notfall eingewiesen.
Jede Windkraftanlage wird zudem in regelmäßigen Intervallen gewartet, um mögliche Gefahrenquellen rechtzeitig zu beheben. Im Falle eines Brandes lässt man die Anlage kontrolliert abbrennen, Waldbrandgefahr besteht somit keine. 

Kann die Fläche rund um die Anlagen weiterhin wie gewohnt genutzt werden?

Ja, das Gelände rund um die Standorte kann wie vorher land- oder forstwirtschaftlich genutzt werden.

Bleibt der Strom in der Region?

Der Strom aus den Windkraftanlagen in Marpingen wird über eine Erdleitung in die Umspannanlage in Alsweiler eingespeist. Von dort wird er regional und überregional verteilt und verbraucht. Da der Strom aus verschiedenen Erzeugungsanlagen im Stromnetz zusammenläuft, kommt in jeder Steckdose ein Strommix aus verschiedenen Erzeugungsarten an. Strom aus Windkraftanlagen erhöht den Anteil erneuerbaren Stroms im Netz und damit auch den Anteil an Windstrom im eigenen Haushalt.

Gefährdet Windkraft die Grundversorgung mit Strom?

Nein. Aber die Erzeugung von Windenergie unterliegt tatsächlich witterungsbedingten Schwankungen. Für diese Herausforderung gibt es jedoch Lösungen: kombinieren, verteilen und speichern. In keiner Weise gefährdet der Ausbau der Windkraft die Grundversorgung.

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, eine verlässliche Grundversorgung durch Windenergie zu gewährleisten: Sei es der flächendeckende Ausbau der Windenergie an Land, die Nutzung der Offshore-Potenziale, die Weiterentwicklung von Speichertechnologien oder die Kombination mit flexiblen Gaskraftwerken sowie anderen Erneuerbaren. Denn meist scheint entweder die Sonne oder der Wind weht, so dass an fast allen Tagen im Jahr eine der beiden Quellen viel Energie liefert. Aus Biomasse, Wasserkraft und Geothermie kann wetterunabhängig immer Strom gewonnen werden. So können naturbedingte Schwankungen bei der Einspeisung von Windenergie ausgeglichen werden. Ferner wird ein leistungsfähigeres Netz künftig mehr Strom aufnehmen können und eine bessere Verteilung gewährleisten. So lässt sich der derzeitige Missstand beseitigen, dass Windräder an windreichen Tagen mitunter mehr Strom produzieren, als ins Netz eingespeist werden kann.

Um eine gleichmäßigere Einspeisung zu erreichen und Spitzen abzuschwächen, besitzen moderne Onshore-Anlagen größere Rotoren, die ihre kleineren Generatoren auch bei wenig Wind antreiben. So werden insgesamt deutlich mehr Volllaststunden bei gleichmäßiger Stromeinspeisung erreicht. Moderne Anlagen übernehmen zudem immer mehr Systemdienstleistungen und tragen damit zur Netzstabilität bei. Um Produktionsspitzen abfangen zu können, werden zusätzlich verschiedene Technologien für eine lokale Stromspeicherung entwickelt

Volkswirtschaftlich betrachtet ist der Ausbau der Erneuerbaren Energien sehr sinnvoll. Es werden nicht nur neue Arbeitsplätze geschaffen, sondern Deutschland macht sich damit auch unabhängiger von externen Brennstofflieferungen. Hinzu kommen Umweltprobleme, allen voran der Klimawandel und der damit einhergehende Biodiversitätsverlust, denen Erneuerbare Energien wie Windkraft wirkungsvoll begegnen können.

Werden Schlagschatten der Rotorblätter auf den Ort fallen?

Je nach Stand der Sonne werfen Rotoren Schatten auf die Umgebung. Das kann für Anwohner unangenehm sein. Deswegen ist die maximal zulässige Belästigung strikt limitiert. Wirft eine Windkraftanlage an einem einzelnen Tag mehr als 30 Minuten lang Schatten auf ein Wohnhaus, wird die Anlage automatisch abgeschaltet. Das gleiche gilt, wenn die Belastung durch Schattenwurf innerhalb eines Jahres 30 Stunden erreicht hat. 

Mindern Windkraftanlagen den Wert von Immobilien?

Nein. Es gibt viele Gründe für den Wertverfall von Immobilien. Ein wichtiger Faktor ist der demographische Wandel, durch den die Bevölkerung vor allem in ländlichen, strukturschwachen Regionen abnimmt und damit die Nachfrage nach Immobilien sinkt. Der Einfluss von Windenergieanlagen auf die Immobilienpreise ist dagegen zu vernachlässigen: Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN), Regionaldirektion Aurich, hat in seinem Grundstücksmarktbericht von Februar 2015 darlegen können, dass Windenergieanlagen keine negativen Auswirkungen auf die Kaufpreise benachbarter Häuser hatten. Der Untersuchungszeitraum belief sich auf die Jahre 2005 bis 2012. In der untersuchten Region stehen zahlreiche Windenergieanlagen.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine Studie der Stadt Aachen aus dem Jahr 2011. Deren Ergebnis: Es kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass eine Beeinflussung des Grundstücksmarktes durch die Windkraftanlagen in den untersuchten Lagen nicht vorhanden ist.

Wird der touristische Wert der Region durch den Windpark gemindert?

Nein. Windkraft und Tourismus passen gut zusammen. Laut einer aktuellen Umfrage der Agentur für Erneuerbare Energien finden 93 Prozent der Befragten den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien wichtig bis außenordentlich wichtig. Windkraftanlagen sind ein sichtbares Zeichen, dass eine Region den Klimaschutz ernstnimmt. Die „Reiseanalyse 2015“ stellte fest, dass nur 0,8 Prozent der Urlauber wegen Windkraftanlagen eine Region meiden würden. Zu ähnlichen Ergebnissen kam die schottische Studie „Wind Farms and Tourism Trends in Scotland“.
Wir arbeiten eng mit den lokalen Tourismusverbänden zusammen, um ggf. mit gemeinsam entwickelten Angeboten die Region zu stärken. Einige Beispiele für solche Angebote finden Sie unter www.abo-wind.com/tourismus.

Kontakt

Albrecht Gölzer

Albrecht Gölzer

Tel. +49 681 99 88 99-5
Fax +49 681 99 88 99-4
albrecht.goelzer(at)abo-wind.de

Dr. Tobias Rödder

Dr. Tobias Rödder

Tel. +49 611 267 65-589
Fax +49 611 267 65-599
tobias.roedder(at)abo-wind.de

Windenergie-Projekte im Saarland