Pressemitteilungen 2009

ABO Wind finanziert weiteren großen Windpark in Irland
  • 42 Millionen Euro-Projekt auf den Weg gebracht
  • 20 Megawatt sollen im Spätsommer 2010 im County Laois ans Netz gehen
  • ABO Wind hatte das Projekt vor wenigen Wochen von dänischem Fonds zurückgekauft

(Wiesbaden, 26. November 2009) Der Wiesbadener Projektentwickler ABO Wind hat erneut seine besondere Kompetenz bei der Finanzierung von Windparks unter Beweis gestellt. Trotz der hohen Hürden, die in Zeiten der Finanzkrise zu bewältigen sind, ist es binnen weniger Monate gelungen, ein zweites irisches Projekt auf den Weg zu bringen. Die Verträge mit einem Bankenkonsortium aus Commerzbank und Nord LB sind unterzeichnet. Der Bau des 42 Millionen Euro-Projekts in Gortahile (County Laois) im Herzen Irlands kann nun zügig beginnen. Die Inbetriebnahme ist für Spätsommer 2010 geplant.

Der geplante Windpark mit acht Turbinen vom Typ Nordex N90 mit jeweils 2,5 Megawatt Nennleistung, 90 Meter Rotordurchmesser und 80 Meter Nabenhöhe hat für den Wiesbadener Projektentwickler eine bewegte Vorgeschichte. Bereits im Sommer 2008 war der Windpark an den dänischen Fonds Green Wind Energy veräußert worden. ABO Wind sollte ihn schlüsselfertig errichten. Allerdings gelang es Green Wind Energy nicht, unter den schwierigen Bedingungen der Finanzkrise eine Finanzierung einzuholen. Eine weitere Verzögerung wäre nicht mit den Auflagen der Baugenehmigung vereinbar gewesen. Um das Projekt nicht zu gefährden, entschloss sich ABO Wind darum im Herbst 2009 zu einem Rückkauf. Binnen weniger Wochen ist es den erfahrenen Finanzspezialisten von ABO Wind um Abteilungsleiter Sönke Voigt gelungen, alle Anforderungen der Banken zu erfüllen.

Vorstand Jochen Ahn sieht nun sehr gute Möglichkeiten, das Projekt erneut zu verkaufen. Zahlreiche Investoren haben bereits Interesse bekundet. Das ist nicht verwunderlich, denn die Windverhältnisse am Standort sind hervorragend – auf Nabenhöhe der acht Anlagen bläst der Wind mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als acht Metern pro Sekunde. Das bietet die Gewähr für hohe Energieerträge (rund 76 Gigawattstunden jährlich) und eine sehr gute Rentabilität. Die Stromproduktion aus Windkraft ist an diesem Standort zu Preisen möglich, die nur noch minimal über denen für konventionelle Kraftwerke liegen – und dabei sind die externen Kosten etwa für Klimaschäden nicht berücksichtigt.

Im Sommer hatte ABO Wind bereits einen weiteren Windpark in Irland finanziert: Im südlich gelegenen Glenough werden derzeit 13 Windenergieanlagen ebenfalls vom Typ Nordex N 90 errichtet. Dieser Windpark mit einem Investitionsvolumen von 71 Millionen Euro verbleibt im Besitz der Unternehmensgruppe und wird nach der für Ende 2010 anvisierten Inbetriebnahme von der Tochtergesellschaft Eurowind betrieben, die ein europäisches Windkraft-Portfolio aufbaut.

„Mit den beiden großen Projekten in Gortahile und Glenough hat sich Irland als dritter wichtiger Markt für ABO Wind etabliert“, sagt Vorstand Jochen Ahn. Die Erfolge des Wiesbadener Projektentwicklers auf der grünen Insel untermauert auch eine Baugenehmigung, die in diesen Tagen für einen weiteren Windpark erteilt worden ist. In Gibbet Hill, im Osten Irlands, plant ABO Wind einen weiteren Park mit sechs 2,5 Megawatt-Anlagen.

Bislang hat die 1996 gegründete Firma 52 Windparks in Frankreich und Deutschland ans Netz gebracht. Derzeit entwickelt ABO Wind zudem Projekte in Argentinien, Belgien, Bulgarien, Schottland und Spanien. Insgesamt bearbeiten die annähernd 130 Mitarbeiter der ABO Wind  Planungen für Windparks mit einer Gesamtkapazität von 1.200 Megawatt Nennleistung.

Anlegern bietet ABO Wind aktuell die Möglichkeit, über Genussrechte mit einem garantierten Zins in Höhe von 8 Prozent an der positiven Entwicklung des Unternehmens teilzuhaben.

Anleger partizipieren am wirtschaftlichen Erfolg der WindkraftGenussrecht bietet 8 Prozent Zinsen und gute Sicherheiten

(Wiesbaden, 6. November 2009) Der international renommierte Windkraftentwickler ABO Wind bietet Anlegern die Möglichkeit, mit Einlagen ab 2.500 Euro an den weiterhin sehr guten wirtschaftlichen Bedingungen der erneuerbaren Energien teilzuhaben. Die Genussrechte der Tochtergesellschaft ABO Wind Mezzanine GmbH & Co. KG werden mit 8 Prozent jährlich fest verzinst, sind erstmals nach fünf Jahren und danach jährlich kündbar. Darüber hinaus sind Anleger am - allerdings überschaubaren - prognostizierten Gewinn der Gesellschaft beteiligt.

Die ABO Wind Mezzanine GmbH & Co. KG plant, fünf Millionen Euro Genussrechtskapital einzuwerben. Das Geld der Anleger wird als kurz- bis mittelfristiges Darlehen an wechselnde Windpark-Projektgesellschaften innerhalb des Konzerns weitergereicht. Dort dient es zur Zwischenfinanzierung des Eigenkapitals, solange bis ein langfristiger Investor die Windparks erwirbt. „Gerade in den Zeiten der Finanzkrise benötigen Banken und Investoren für ihre Entscheidungen viel Zeit“, berichtet Dr. Jochen Ahn, Vorstand der ABO Wind AG. „Wir erzielen einen Wettbewerbsvorteil, wenn wir unsere Projekte derweil weiter voran treiben. Zumal sich Windparks, die bereits im Bau oder sogar in Betrieb sind, besser verkaufen lassen als solche im Projektstadium.“

Seit 13 Jahren entwickelt ABO Wind europaweit und neuerdings auch in Argentinien Windparks. 233 Windenergieanlagen mit knapp 360 Megawatt Nennleistung hat die Wiesbadener Firma bereits in Frankreich und Deutschland ans Netz gebracht. Der bislang größte von ABO Wind geplante Windpark wird derzeit in Irland errichtet. Die meisten Projekte verkauft ABO Wind schlüsselfertig an Investoren. Seit rund zwei Jahren baut das Tochterunternehmen Eurowind AG zudem ein internationales Windkraft-Portfolio auf, das im Besitz des Konzerns verbleibt.

Das Genussrechtskapital wird für 10,5 Prozent Zinsen an Projektgesellschaften verliehen. Diese Einkünfte versetzen die ABO Wind Mezzanine GmbH & Co. KG in die Lage, Anlegern einen attraktiven Zins von 8 Prozent zu bieten. Zudem erhalten diese 80 Prozent des Gewinns, der nach Abzug aller weiteren Kosten übrig bleibt.

Aktuell bearbeiten die 120 Mitarbeiter der ABO Wind in neun Ländern Windkraftprojekte mit einer Gesamtkapazität von mehr als 1.200 Megawatt. Angesichts der Vielzahl der geplanten Parks ist davon auszugehen, dass es stets Projektgesellschaften geben wird, die das Genussrechtskapital ausleihen und damit die Zinsen erwirtschaften. Sollte das wider Erwarten einmal nicht der Fall sein, müssen Anleger sich dennoch keine Sorgen machen. Die Muttergesellschaft ABO Wind AG garantiert für die Zahlung der Zinsen in Höhe von 8 Prozent. Auch sonst birgt die Konstruktion der Genussrechte hohe Sicherheiten und minimiert das unternehmerische Risiko der Zeichner.

Vor fünf Jahren hat die ABO Wind Mezzanine GmbH  & Co. KG eine erste Tranche Genussrechte eingeworben. Die damaligen Zeichner haben die 8 Prozent Zinsen sowie Gewinnbeteiligungen stets zuverlässig erhalten. Zum Jahresende steht das Kapital zur Rückzahlung an.

Den bisherigen sowie neuen Anlegern bietet ABO Wind weiterhin die gleichen attraktiven Konditionen. Das Angebot gilt, bis das Genussrechtskapital vollständig platziert ist. Der geprüfte Verkaufsprospekt steht auf der Internetseite www.abo-wind.de  zum Herunterladen zur Verfügung. Dort findet sich auch ein Zeichnungsschein. Auf Anforderung verschickt ABO Wind kostenlos ein gedrucktes Exemplar des Verkaufsprospekts sowie die Zeichnungsunterlagen. 

ABO Wind stellt neues Angebot für Kommunen vor
  • Mit Effekt-Check bei der Messe am 16. Und 17. November in Mainz

 

(Wiesbaden, 21. Oktober 2009) Als renommierter Projektentwickler für Windkraftprojekte und Biogasanlagen ist ABO Wind europaweit etabliert. Auf der Messe Kommunale Zukunft Rheinland-Pfalz am 16. und 17. November in Mainz präsentiert sich das Unternehmen vor allem als Partner der Kommunen. Dazu hat ABO Wind die Initiative „Effekt-Check“ ins Leben gerufen.

Mit Effekt-Check analysieren Kommunen kostenlos ihre Energieerzeugung und ihren Energieverbrauch. Ziel ist es, zu einer effizienteren Nutzung und klimafreundlicheren  Produktion der Energie in den Regionen beizutragen. Effekt-Check ermittelt für jede Kommune individuell Potenziale, den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen und Energie einzusparen. Im Gegensatz zu Machbarkeitsstudien, die viel Zeit und Geld kosten und oft in der Sphäre des Theoretischen verharren, identifiziert Effekt-Check konkrete Möglichkeiten, etwas zum Wohl des Klimas und der Energiebilanz zu verändern - nach Möglichkeit sogar kurzfristig.

Die Mitarbeiter der ABO Wind haben einen Online-Rechner programmiert, der rechtzeitig zur Mainzer Messe den Bürgermeistern oder deren Mitarbeitern die Möglichkeit gibt, sich selbst einen ersten Überblick darüber zu verschaffen, welche Potenziale in ihren Kommunen schlummern, Energie zu sparen oder mit Hilfe von Wind, Sonne, Biomasse oder Erdwärme klimafreundlich zu erzeugen. Die Mitarbeiter der Verwaltungen geben lediglich Daten zur Struktur ihrer Kommune ein und erhalten unmittelbar einen ersten Eindruck vom ungefähren Potenzial. Diesen Eindruck verifizieren im Anschluss die Fachplaner mit einer Detail-Analyse vor Ort. Auch diese bleibt für Kommunen kostenlos, denn ABO Wind verkauft keine Beratungsleistung, sondern will den Weg frei machen für neue Projekte. Sofern es sich dabei um Windkraft oder Bioenergie handelt, wird ABO Wind diese nach Möglichkeit selbst realisieren. Sofern Potenziale zur Nutzung der Sonnenergie oder der Erdwärme identifiziert werden, holt das Wiesbadener Unternehmen Partnerfirmen mit ins Boot, die auf diese Felder spezialisiert sind. Das gilt auch für Gebäudesanierungen.
Damit bietet Effekt-Check Kommunen eine umfassende Möglichkeit, Kosten zu sparen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.effekt-check.de oder www.abo-wind.de

Schautafeln informieren über Windenergie – spezielles Konzept für Kinder erstmals erprobt

Schautafeln

(Wiesbaden, 14. Oktober 2009) Mit einem neuen Konzept
und der eigens entwickelten Figur Erni Wind bringt die Wiesbadener Firma ABO Wind dem Nachwuchs die Vorteile der erneuerbaren Energien näher und erklärt die technischen Grundlagen der Stromerzeugung aus Windkraft auf kindgerechte Weise. Die ersten Tafeln des neuen Typs sind nun bei einem Tag der erneuerbaren Energien im Windpark Repperndorf, einem Ortsteil Kitzingens, öffentlich vorgestellt worden.

Eine Tafel für Erwachsene erläutert die Historie des Windparks Repperndorf, zeigt Fotos von der Bauphase, stellt die Bedeutung der Windenergie für die Stromerzeugung dar und skizziert Möglichkeiten der finanziellen Beteiligung. Eine zweite, etwas tiefer im Blickfeld jüngerer Betrachter angebrachte, Tafel eröffnet Kindern einen eigenen Zugang zur Technik einer Windenergieanlage. Bilder und Texte etwa zu Gondel, Nabe oder Rotorblätter sind allerdings so informativ, dass auch Erwachsene sie mit Interesse lesen werden.

ABO Wind plant, nach dem Repperndorfer Muster weitere Informationsangebote speziell auch für Kinder an neuen Windenergieanlagen zu installieren. „Die markanten Anlagen prägen die Landschaft mit und sind für viele Spaziergänger ein Orientierungs- und Anziehungspunkt“, erläutert Dr. Jochen Ahn, Vorstand der ABO Wind AG. „Wir wollen das Interesse nutzen, um Informationen über erneuerbare Energien zu verbreiten und deren Akzeptanz zu verbessern.“ Auch für die berufliche Orientierung der jungen Betrachter können die Tafeln zukunftsträchtige Anstöße geben. Schließlich zählen die erneuerbaren Energien zu den wenigen Wachstumsbranchen und melden selbst in Zeiten globaler Krisen verlässlich Bedarf an neuen Mitarbeitern an. Die ebenso ansprechend gestalteten wie informativen Tafeln werten zudem die Standorte der Windenergieanlagen auf.

Mit dem Tag der offenen Tür haben sich die Firmen Beck Energy und ABO Wind am Samstag zugleich bei den Bürgern Repperndorfs sowie der Verwaltung und Politik Kitzingens für die gute Zusammenarbeit bedankt. Solarkraftwerk und Windpark sind in diesem Jahr ans Netz gegangen und leisten nun einen Beitrag zur Versorgung der Region mit sauberem Strom und zum Klimaschutz. „Die Flächennutzungsplanung in Kitzingen ist vorbildlich“, lobte Urta Steinhäuser, Chefplanerin der ABO Wind und Mitglied der Geschäftsleitung. „Wenn sich andere Regionen daran ein Vorbild nähmen, würde der für den Klimaschutz dringend notwendige Umbau der Energiewirtschaft schneller und geordneter voran gehen.“ Derzeit deckt die Windenergie sieben Prozent des bundesweiten Strombedarfs. Bei einer vernünftigen Planung könnte der Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung in Deutschland bis zum Jahr 2020 auf mehr als 20 Prozent steigen. Dazu allerdings müssten die Anstrengungen erhöht werden, um neue und erneuerte Anlagen an Land und auf See zu errichten.

Auch beim Tag der erneuerbaren Energien am Samstag kooperierten die beiden Firmen eng mit den lokalen Akteuren: Die Freiwillige Feuerwehr Repperndorf kümmerte sich um die Getränke, das örtliche Rote Kreuz ums Essen und der Kolpingverein Kitzingen musizierte. Die Würzburger Feuerwehr nutzte den Tag zu einer Übung, so dass die Besucher zugleich eine spektakuläre Höhenrettung vom 105 Meter hohen Turm einer Windkraftanlage zu sehen bekamen. Die Einnahmen in Höhe von 375 Euro aus einer Tombola und einem Luftballonweitflugwettbewerb spenden die beiden Firmen an den Repperndorfer Kindergarten, der damit das Spielangebot auf dem Außengelände erweitern möchte.

 

Größtes Windprojekt in ABO Wind-Geschichte ist finanziert
  • 32,5 Megawatt sollen Ende 2010 im Süden Irlands ans Netz gehen
  • Trotz Finanzkrise 71 Millionen Projekt realisiert
  • Park Glenough komplettiert internationales Windkraft-Portfolio der Eurowind AG
  • Anleger können sich beteiligen

(Wiesbaden, 28. Juli 2009) Im Süden Irlands realisiert der Wiesbadener Projektentwickler ABO Wind das bislang größte Projekt in der 13-jährigen Firmengeschichte. Nach langwierigen Verhandlungen ist es  gelungen, das 71 Millionen Euro teure Vorhaben finanziell zu sichern. Die Finanzkrise hatte die Gespräche mit den Banken erheblich erschwert. „Dass wir so viel Zeit und Energie werden aufwenden müssen, haben wir Mitte 2008 nicht für möglich gehalten. Aber seitdem hat sich die Finanzwelt eben grundlegend verändert.“ Dr. Jochen Ahn, Vorstand der ABO Wind AG, ist umso glücklicher, dass es auch unter den Bedingungen der Finanzkrise gelungen ist, den Weg für den Windpark Glenough zu ebnen.

Die Bauarbeiten für die 13 Anlagen des Herstellers Nordex mit jeweils 2,5 Megawatt Nennleistung werden planmäßig in diesem Sommer beginnen. Ende 2010 ist die Inbetriebnahme geplant. „An dem Standort in der irischen Grafschaft Tipperary herrschen fantastische Windverhältnisse, die eine Stromproduktion zu Preisen ermöglichen, die nur noch minimal über denen konventioneller Energieerzeugung liegen“, betont Dr. Ahn. Auf Nabenhöhe der Anlagen (80 Meter) weht der Wind mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von mehr als 9 Metern pro Sekunde. Der Windpark wird jährlich rund 120 Gigawattstunden sauberen Strom erzeugen und damit einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes um rund 100.000 Tonnen jährlich leisten.

Glenough komplettiert zugleich das internationale Windkraft-Portfolio der Eurowind AG. In dieser Tochtergesellschaft bündelt ABO Wind fünf Windparks in Deutschland, Frankreich und Irland, die im Bestand der Gruppe verbleiben. „Mit Eurowind haben wir ein neues Geschäftsfeld eröffnet. Unser Schwerpunkt bleibt zwar die Entwicklung von Windkraftprojekten und der anschließende Verkauf an Investoren. Aber mit dem Betrieb eigener Parks und der Einspeisung des produzierten Stroms zu staatlich garantierten Preisen erschließen wir uns ein weiteres Glied in der Wertschöpfungskette.“ Vorstand Dr. Ahn weiß die Möglichkeit, einzelne Projekte innerhalb der Gruppe zu halten unter den aktuellen Bedingungen der Finanzkrise besonders zu schätzen. Über die Tochter Eurowind profitiert die ABO Wind-Gruppe langfristig von den relativ niedrigen Preisen, die derzeit für Windenergieanlagen bezahlt werden.  

Das Portfolio der Eurowind umfasst insgesamt 56 Megawatt Nennleistung: Ein Eurowind-Park im nordrhein-westfälischen Broich ist bereits seit 18 Monaten am Netz und übertrifft seither die prognostizierten Erträge. Die Anlagen in Düngenheim (Rheinland-Pfalz) und Repperndorf (Bayern) produzieren seit Anfang dieses Jahres sauberen Strom. Ein weiterer Windpark im französischen Cuq ist im Bau und wird noch 2009 ans Netz gehen. Als letzter der fünf Eurowind-Windparks wird Ende 2010 der im irischen Glenough Strom produzieren.

Auch Anleger haben die Möglichkeit, sich an dem europäischen Windkraft-Portfolio zu beteiligen und von der Einspeisevergütung für den Windstrom zu profitieren. Die Umweltbank legt Eurowind-Genuss-Scheine mit unterschiedlichen Laufzeiten im Volumen von 13 Millionen Euro auf, die in Deutschland und Frankreich vertrieben und mit 6 bis 7 Prozent verzinst werden. Die Prospekte sollen bis spätestens Ende September vorliegen. Interessenten können sich bei der ABO Wind AG vormerken lassen.

Glänzende Perspektiven der ABO Wind erfreuen Aktionäre

Vorstand berichtet über Jahresüberschuss in Rekordhöhe und hohen Projektbestand
 

  • Einmütige Beschlüsse bei Hauptversammlung
  • 2009 will ABO Wind rund 80 Megawatt ans Netz bringen
  • Rückenwind durch internationale politische Bemühungen um Klimaschutz
  • Unterstützung für Aufbau eines eigenen Windkraft-Portfolios in drei Ländern


(Wiesbaden, 10. Juli 2009) Mit großer Einmütigkeit haben die Aktionäre der ABO Wind am Donnerstag, 9. Juli 2009, bei der ordentlichen Hauptversammlung in der Wiesbadener Domäne Mechtildshausen alle Beschlüsse gefasst. Die Anwesenden repräsentierten rund 86 Prozent des Grundkapitals und entschieden einstimmig, den Bilanzgewinn aus dem Geschäftsjahr 2008 von 4,83 Millionen Euro vollständig in die Gewinnrücklage zu überführen. Der vom Vorstand angeregte Verzicht auf die Auszahlung einer Dividende stieß mit Blick auf die aktuelle Finanzkrise bei allen Aktionäre auf Zustimmung. Es sei sinnvoll, in dieser Situation „das Pulver trocken zu halten“, lautete die übereinstimmende Ansicht.

Ebenso einstimmig fielen die Beschlüsse zur Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2008. Mit großer Mehrheit bestimmten die Anwesenden zudem einen neuen Wirtschaftsprüfer.

Vorstand Dr. Jochen Ahn erläuterte den Aktionären ausführlich den Geschäftsverlauf und die Bilanz für das Jahr 2008, das ABO Wind einen Gewinn in Rekordhöhe bescherte. Erstmals legte das 1996 gegründete Unternehmen zudem eine Konzernbilanz vor. Erfreuliches berichtete Dr. Ahn von der Entwicklung in der ersten Jahreshälfte 2009 und den Aussichten für die kommenden Jahre. „Die weltweiten politischen Anstrengungen zum Klimaschutz haben die Bedingungen zur Stromerzeugung aus Windkraft noch deutlich verbessert“, berichtete der Vorstand. Die 120 kompetenten und motivierten Mitarbeiter der ABO Wind haben in acht europäischen Ländern sowie in Argentinien zahlreiche Projekte mit insgesamt mehr als 1.000 Megawatt Leistung in Arbeit. Für 2009 nannte Dr. Ahn als Ziel, rund 80 Megawatt in Frankreich, Deutschland und Irland ans Netz zu bringen sowie für annähernd weitere 80 Megawatt in diesen Ländern Baugenehmigungen zu erwirken. Durch die zum Januar 2009 wirksam gewordene Erhöhung des Einspeisetarifs habe der deutsche Markt deutlich an Attraktivität gewonnen. Für viele Standorte, an denen ein wirtschaftlicher Betrieb von Windkraftanlagen zuvor nicht möglich gewesen sei, habe sich die Perspektive grundlegend verbessert. Positiv wirke sich auch aus, dass viele Gemeinden offensiver Flächen für neue Windparks ausweisen. Die Entspannung bei den Maschinenpreisen sei der Entwicklung ebenfalls förderlich. Genehmigungen für weitere Windparks mit einer Kapazität von insgesamt 50 Megawatt erwartet ABO Wind noch in diesem Jahr für Argentinien und Bulgarien. Insbesondere für Argentinien sieht Dr. Ahn wegen der herausragenden Windverhältnisse glänzende Perspektiven.

Unterstützung fand die Strategie der Geschäftsleitung, mit dem Aufbau eines eigenen internationalen Windkraft-Portfolios unter dem Dach der Tochterfirma Eurowind AG die Projektentwicklung als bisherigen Schwerpunkt zu ergänzen. Dass mit den hohen Investitionen zwangsläufig Anfangsverluste in der Bilanz des Teilkonzerns Betrieb einhergehen, leuchtete allen Aktionären ein.

Zur Zufriedenheit trägt auch die Entwicklung des Aktienkurses der ABO Wind bei. Der Einbruch, den die Aktienmärkte international in der zweiten Jahreshälfte 2008 erlitten haben, spiegelt sich im Kursverlauf der ABO Wind in keiner Weise wieder. Stattdessen ist seit gut vier Jahren ein intakter Aufwärtstrend zu erkennen. Vom Tiefstkurs von 1,66 Euro im Dezember 2004 ist die Aktie bis Juli 2009 auf 14,14 Euro gestiegen. Allerdings wies Dr. Ahn darauf hin, dass wegen der geringen Handelsumsätze innerhalb des Aufwärtstrends immer wieder Ausschläge zu verzeichnen seien. Die Aktien der ABO Wind werden außerbörslich gehandelt über www.valora.de. 

ABO Wind weist Behauptungen der BI zurück und bereitet Errichtung des Friedberger Windparks vor

(Wiesbaden, 8. Juli 2009) Die Wiesbadener ABO Wind AG bedauert, dass die Bürgerinitiative „Lebensraum Wetterau“ mit unwahren Behauptungen Stimmung gegen die geplanten fünf Windkraftanlagen in Friedberg unweit der Gemeinde Wöllstadt macht. ABO Wind wird die Planungen für den Windpark in enger Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Darmstadt als Genehmigungsbehörde weiter voran treiben und die Anlagen möglichst noch in diesem Jahr ans Netz bringen. Jeder Grundlage entbehren in einer Pressemitteilung verbreitete Unterstellungen der BI. „Weder ist unser Bauantrag mangelhaft noch gibt es Anlass, an der Wirtschaftlichkeit der geplanten Anlagen zu zweifeln“, stellt Urta Steinhäuser, Mitglied der ABO Wind-Geschäftsleitung, klar.

Auch die jüngste Stellungnahme der Gemeinde Wöllstadt vom 22. Juni 2009, die sich gegen die Errichtung der Windkraftanlagen in ihrer Nachbarschaft ausspricht, steht aus Sicht der ABO Wind AG einer Genehmigung des Vorhabens nicht im Weg. „Einige der vorgebrachten Einwände sind an den Haaren herbei gezogen, andere sind schlicht falsch“, kommentiert Urta Steinhäuser.

Allerdings bedarf der Genehmigungsantrag der ABO Wind, der ursprünglich im Dezember 2004 eingereicht worden ist, wegen einer zwischenzeitlich vollzogenen Änderung des Naturschutzgesetzes in Details einer Überarbeitung und Aktualisierung. So muss eine mittlerweile als zusätzliche Anforderung ins Gesetz aufgenommene artenschutzrechtliche Prüfung erstellt werden. Die einzelnen Fachgutachten zu Ornithologie, Fledermäusen und Feldhamstern liegen bereits vor, so dass ein unabhängiger Gutachter die noch ausstehende zusammenfassende Bewertung in wenigen Wochen abgeschlossen haben wird.

Dass sich das Genehmigungsverfahren bereits seit Jahren hinzieht, ist den Behörden anzulasten. So hat das Verwaltungsgericht Gießen im September 2008 die im September 2005 erfolgte Ablehnung des Bau-Antrags durch das Regierungspräsidium für rechtswidrig erklärt und eine Verhinderungsplanung der Stadt Friedberg kritisiert. Nachdem der Verwaltungsgerichtshof Kassel den Antrag Friedbergs auf Zulassung der Berufung abgelehnt hat, ist dieses Urteil rechtskräftig. Daher erwartet ABO Wind nun eine zügige und rechtskonforme Bearbeitung des Antrags.

Durchschaubar und zum Scheitern verurteilt ist der Versuch der Gemeinde Wöllstadt, durch die Umdeklarierung einer Häuserzeile des geplanten Wohngebiets „Ilbenstädter Weg“ am östlichen Rand Ober-Wöllstadts in ein „reines Wohngebiet“ die zulässigen Lärmgrenzen soweit zu reduzieren, dass der Betrieb der Windräder nicht mehr zulässig wäre. Zum einen ist die planerische Neudefinition nicht sachgerecht, zum anderen überschreiten die Windenergieanlagen auch den Schallimmissions-Richtwert für ein reines Wohngebiet nur so minimal, dass die Planungen dadurch nicht gefährdet würden.

Im Gegensatz zu dem Eindruck, den die Gegner des Vorhabens verbreiten, ist das Areal zwischen Ober-Wöllstadt und dem Friedberger Ortsteil Bruchenbrücken gut geeignet, um in einer für Mensch und Natur verträglichen Weise, Strom aus Windenergie zu erzeugen. Der Standort liegt in einem Dreieck zwischen S-Bahntrasse, Umgehungsstraße (B3 a) und Gewerbegebiet. Die fünf geplanten Windräder stellen eine für das Umfeld vertretbare Belastung dar.  Sie werden zusammen jährlich rund 13.500 Megawattstunden Strom produzieren – das entspricht dem Durchschnitts-Verbrauch von 3.850 Familien und reduziert den Kohlendioxid-Ausstoß im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern um jährlich mehr als 11.500 Tonnen.

Mit dem weiteren Ausbau der Windenergie wird die Stromversorgung in Deutschland insgesamt sicherer und klimaverträglicher. Wie akzeptabel die damit einhergehenden Beeinträchtigungen sind, mag ein Blick nach Kümmel bei Hamburg verdeutlichen, wo gerade wieder ein Störfall im Atomkraftwerk die Menschen in Angst und Schrecken versetzt hat.

Kurios ist die Behauptung der BI „Lebensraum Wetterau“, das Windpotential des Standorts sei nicht untersucht worden und der Betrieb des Windparks nicht wirtschaftlich. Tatsächlich hat ABO Wind mehr als ein Jahr lang den Wind am Standort gemessen und von zwei unabhängigen Gutachtern den zu erwartenden Stromertrag berechnen lassen. ABO Wind plant und errichtet mit 120 Mitarbeitern ausschließlich rentable Windkraftprojekte in neun Ländern mit einem Gesamtvolumen von mehr als 100 Millionen Euro jährlich. Für den in Friedberg geplanten Windpark interessiert sich bereits ein namhafter hessischer Energieversorger, der mit den Anlagen der wachsenden Nachfrage nach in der Region erzeugtem grünen Strom gerecht werden möchte.

ABO Wind steigert Jahresergebnis um 77 Prozent auf Rekordniveau
  • Projekte mit 1000 Megawatt in neun Ländern sind in Planung
  • Deutlicher Mitarbeiterzuwachs
  • Neue Tochter Eurowind AG hält internationales Windkraftportfolio
  • Erstmals auch Konzernbilanz erstellt
  • Solide Finanzlage
  • Beitrag zum Klimaschutz

(Wiesbaden, 15. Juni 2009) Die Wiesbadener ABO Wind AG hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem Rekord-Ergebnis abgeschlossen. Im Vergleich zum bereits sehr erfolgreichen Jahr 2007 ist es gelungen, den Bilanzgewinn nochmals um 77 Prozent zu steigern - von 2,7 Millionen Euro auf 4,8 Millionen Euro. Das Ergebnis ist umso beachtlicher, da die weltweite Banken- und Wirtschaftskrise auch ABO Wind in der zweiten Jahreshälfte 2008 gebremst hat. Insbesondere die Fremdfinanzierung ausländischer Projekte ist seither erschwert. ABO Wind profitiert allerdings von verbesserten politischen Bedingungen sowie der guten Marktposition, die das Unternehmen sich in 13 Jahren seit der Gründung erarbeitet hat.

Neun Windparks mit einer Gesamtleistung von 65 Megawatt (MW) hat ABO Wind im Vorjahr in Betrieb genommen. Schwerpunkt der Arbeit war allerdings die Planung künftig zu realisierender Wind- und in kleinerem Umfang auch Bioenergieanlagen. So ist in Irland ein fulminanter Markteintritt gelungen, und die Errichtung zweier großer Windparks mit 21 MW und 33 MW steht unmittelbar bevor. Weitere Großprojekte sind unter anderem in Spanien in Vorbereitung, so dass Frankreich und Deutschland als traditionelle Kern-Märkte der ABO Wind Konkurrenz bekommen. Auch in weiteren aussichtsreichen Ländern wie Bulgarien beginnt ABO Wind sich zu etablieren und sichert Standorte. Insgesamt befinden sich derzeit Projekte mit einer Nennleistung von 1.000 Megawatt in acht europäischen Ländern sowie in Argentinien im Bestand. Davon hat bereits mehr als die Hälfte ein konkretes Planungsstadium erreicht. Daher kann ABO Wind mit vielen weiteren erfolgreichen Jahren rechnen.

50 Prozent mehr Mitarbeiter
Um die gute Marktposition weiter zu festigen, im Wettbewerb um lukrative Standorte zu bestehen und die Herausforderungen der Finanzkrise zu meistern, hat ABO Wind die Zahl der Mitarbeiter binnen eines Jahres von 80 auf nunmehr 120 gesteigert. Das Wachstum betrifft alle Länder, in denen ABO Wind derzeit aktiv ist. Die weiterhin geplante Expansion in neue Märkte wurde aufgrund der globalen Finanzkrise zurückgestellt.

Tochter Eurowind AG hält eigene Windparks in drei Ländern
Neben der Projektentwicklung und der Betriebsführung im Auftrag der Eigentümer hält ABO Wind seit 2008 Windanlagen auch in eigenem Besitz. Unter dem Dach der Tochter Eurowind AG entsteht ein Portfolio aus fünf Windparks im Wert von mehr als 100 Millionen Euro, die sich in Deutschland, Frankreich und Irland befinden und zusammen 56 Megawatt Leistung erbringen. Drei dieser Windparks sind mittlerweile am Netz, die Fertigstellung des vierten ist für 2009 geplant, der fünfte wird 2010 errichtet. Die Ausweitung des Geschäftsfelds auf den Betrieb von Windparks sichert ABO Wind langfristig verlässliche Erträge aus staatlich garantierten Stromeinspeise-Tarifen. Privatanleger können sich an dem weiteren ökonomischen Standbein der ABO Wind direkt beteiligen. Die Umweltbank AG, Nürnberg, bereitet derzeit die Emission und den Vertrieb von Eurowind-Genuss-Scheinen im Volumen von 13 Millionen Euro vor.

Konzernbilanz erstellt
Neben der Bilanz für die ABO Wind AG wurde erstmals auch eine Bilanz für den ABO Wind-Konzern erstellt. Obwohl die einkalkulierten Anfangs-Investitionen in den Aufbau des Windpark-Portfolios im neuen Konzernteil Betrieb (Eurowind AG) die Bilanz belasten, weist der Konzern einen erfreulichen Jahresüberschuss von rund 869.000 Euro auf.

Beitrag zum Klimaschutz
Seit 1996 hat ABO Wind 233 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von 357 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 700 000 Megawattstunden produzieren diese Anlagen jährlich. Sie versorgen 230.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom  und vermeiden jährlich den Ausstoß von 600.000 Tonnen Kohlendioxid - sowie zahlreicher weiterer Schadstoffe.

Solide Finanzlage und Ausblick
ABO Wind zeigt sich den Herausforderungen der Finanzkrise gewachsen. Zwar erfordert die Kreditbeschaffung für Projekte deutlich größeren Aufwand. So haben sich Finanzierungen in einigen Fällen verzögert. Insgesamt aber hat sich das Unternehmen finanziellen Spielraum bewahrt, um weiterhin Projektrechte zu erwerben und die Chancen zu nutzen, die erneuerbare Energien auch in schwierigen Zeiten bieten. Die Eigenkapitalquote (inklusive 3 Millionen Euro Mezzanine-Darlehen) ist mit 43 Prozent weiterhin sehr solide und gegenüber dem Vorjahr (47 Prozent) nur leicht gesunken. Insbesondere die Vielzahl der Windparks, die sich international in der Entwicklung befinden, lässt erwarten, dass ABO Wind weitere erfolgreiche Jahre bevorstehen. 

Friedberger Verhinderungsplanung scheitert vor Gericht

(Wiesbaden, 4. Juni 2009) Die Wiesbadener ABO Wind AG, ein international renommierter Spezialist für Planung, Bau und Betrieb von Windkraft- und Bioenergieanlagen, hat einen weiteren juristischen Erfolg errungen. Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel lehnt mit Beschluss vom 28. Mai 2009 den Antrag der Stadt Friedberg auf Zulassung der Berufung gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts Gießen vom September 2008 ab. ABO Wind erwartet nun eine baldige Genehmigung eines projektierten Windparks mit fünf Anlagen.

Mit dem Beschluss des VGH ist das erstinstanzliche Urteil des Verwaltungsgerichts Gießen rechtskräftig, das die Ablehnung eines Bau-Antrags der ABO Wind als „rechtswidrig“ bewertet. Das Wiesbadener Unternehmen hatte im Einklang mit den damaligen Vorstellungen des Friedberger Magistrats im Dezember 2004 beantragt, fünf Windenergieanlagen mit 100 Meter Nabenhöhe und 38,5 Meter langen Rotoren zu errichten. Später überlegten es sich die Friedberger Kommunalpolitiker anders und blockierten das Projekt jahrelang. Das Gießener Verwaltungsgericht beanstandete denn auch eine „unzulässige Verhinderungsplanung“ im Friedberger Rathaus.

„Nachdem der VGH die Angelegenheit nun endgültig entschieden hat, erwarte ich, dass wir in Kürze eine Genehmigung erhalten, damit endlich auch in Friedberg umweltfreundlicher Strom produziert werden kann“, kommentiert Urta Steinhäuser das Kasseler Urteil, das nicht mehr anfechtbar ist. Als Genehmigungsbehörde ist das Darmstädter Regierungspräsidium (RP) verpflichtet, den Bauantrag der ABO Wind nun den Rechtsnormen entsprechend zu bescheiden. Die Behörde hatte den Antrag im September 2005 unrechtmäßig abgelehnt - und zur Begründung auf die ablehnende Haltung der Kommune verwiesen. Die Klage der ABO Wind gegen den Bescheid war in allen Instanzen erfolgreich.

Die fünf geplanten Windräder werden zusammen jährlich rund 13.500 Megawattstunden Strom produzieren – das entspricht dem Durchschnitts-Verbrauch von 3.850 Familien und reduziert den Kohlendioxid-Ausstoß im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern um jährlich mehr als 11.500 Tonnen.

Das Verwaltungsgericht Gießen, dessen Urteil nun vom Kasseler Verwaltungsgerichtshof bestätigt worden ist, hatte die Friedberger Planungspolitik in Bezug auf Windenergie für unzulässig und den Bebauungsplan für nichtig erklärt. So hatte die Stadt in der Wetterau den Standort zwischen den Ortsteilen Bruchenbrücken und Ober-Wöllstadt zwar zum Sondergebiet für Windenergieanlagen deklariert, zugleich aber eine Nabenhöhe von maximal 50 Metern festgelegt, die seit Jahren nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Diese Höhenbegrenzung verhindert eine wirtschaftliche Erzeugung von Strom aus Windkraft im Binnenland. Das Verwaltungsgericht hatte sich per Gutachten vergewissert, dass die 50-Meter-Grenze zugleich das wirtschaftliche Aus für die Planungen an diesem Standort bedeuten würde, weil der zu erwartende Stromertrag nicht ausreicht, die notwendige Investition zu erwirtschaften. Obwohl dieser Zusammenhang auf der Hand liegt, hatten ihn die Friedberger Kommunalpolitiker jahrelang geleugnet.

Nachdem die Friedberger Verhinderungsplanung nunmehr auf höchstrichterliche Ablehnung gestoßen ist, behält es sich ABO Wind vor, Ersatz für den bereits entstandenen wirtschaftlichen Schaden geltend zu machen. „Vordringlich ist für uns  allerdings, die fünf Windräder ans Netz zu bringen, an deren Planung wir seit Jahren arbeiten“, betont Urta Steinhäuser.  

 

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