Pressemitteilungen 2003

Erste Baugenehmigung in Frankreich - Gratisaktien eingetragen
  • Erste Baugenehmigung für ein Windkraftprojekt in Frankreich erhalten
  • Die Gratisaktien im Verhältnis 1:1 sind im Handelsregister eingetragen
  • Weitere Baugenehmigungen erwartet
  • Internationalisierung kommt voran

(Wiesbaden, 28.11.2003) ABO Wind hat die Baugenehmigung für den Windpark Téterchen in Loth-ringen erhalten und damit den ersten Erfolg in Frankreich zu verzeichnen. Die sechs Anlagen mit je 1,5 Megawatt installierter Leistung des Typs Repower MD 77 werden kurz hinter der deutsch-französischen Grenze in der Nähe der Orte Téterchen und Tromborn errichtet. Die Bauarbeiten beginnen noch im Winter. Der französische Energieversorger EDF baut die sieben Kilometer lange Trasse in das Umspannwerk Bouzonville, so dass die Anlagen im Sommer 2004 ans Netz gehen können. Das Projekt wird derzeit finanziert und zum Verkauf angeboten.

Die auf der Hauptversammlung im Juni beschlossene Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln ist in das Handelsregister eingetragen worden. Die Ausgabe von 500.000 neuen Stückaktien ohne Nennwert erhöht das Grundkapital der Gesellschaft von 500.000,-- Euro auf 1.000.000,-- Euro. Die den Aktionären im Verhältnis 1 : 1 zugeteilten Aktien nehmen erstmals am Gewinn des Geschäftsjahres 2003 teil.

Im laufenden Geschäftsjahr hat die ABO Wind AG in Deutschland Windparks mit insgesamt 35 Megawatt installierter Leistung ans Netz gebracht. Zusätzlich werden für Deutschland noch in diesem Jahr Baugenehmigungen für 25 Megawatt installierter Leistung erwartet. Eine endgültige Aussage über das zu erwartende Jahresergebnis ist dennoch erst nach dem Jahresende möglich, weil ein großer Teil des Ertrages wie in der Branche üblich in den letzten Wochen des Jahres ent-steht.

Auch mittelfristig wird der deutsche Markt ein wichtiges Standbein der ABO Wind AG bleiben, wenngleich die Bedeutung abnimmt. „Wir erwarten in Deutschland für die kommenden Jahre in etwa ein Projektvolumen von 30 bis 40 Megawatt pro Jahr, die wir hier auch jetzt bauen. Im Jahr 2004 wird ABO Wind jedoch weiter auf Internationalisierung setzen“, so Dr. Jochen Ahn, Vorstand der ABO Wind AG. In Spanien und Frankreich wurde mit der Einarbeitung von Planungsgruppen eine gute Grundlage für die Internationalisierung der ABO Wind gelegt. In zwei weiteren Ländern laufen entsprechende Vorbereitungen. Bereits heute arbeitet ein Drittel des Personals der ABO Wind Gruppe direkt oder indirekt im Ausland.

Diese Entwicklung wird sich fortsetzen, so daß die Vorstände der ABO Wind AG für die kommenden Jahre neben guten Jahresabschlüssen in Deutschland zusehends Erträge aus dem Ausland erwarten. So wird in Spanien noch in diesem Jahr die Baugenehmigung der Regionalverwaltung für einen ersten Windpark mit 50 MW erwartet. In Frankreich befinden sich die Planungen für weitere Windkraftanlagen mit mehr als 30 Megawatt installierter Leistung in der Planung.

Halbjahresergebnis von ABO Wind erfüllt Erwartungen
  • Halbjahresergebnis nach Steuern von rund 0,2 Mio. Euro
  • Erste Baugenehmigung für Auslandsprojekt für dieses Jahr erwartet
  • Stromproduktion der Windkraftfonds übertrifft Prognosen

(Wiesbaden, 16.09.2003) Die diesjährige Geschäftsentwicklung der ABO Wind AG verläuft den Prognosen entsprechend. Ausgehend vom erzielten Halbjahresgewinn nach Steuern in Höhe von rund 0,2 Mio. Euro rechnet das Unternehmen mit einem Jahresergebnis, das mindestens dem Vorjahresergebnis von 1,52 Mio. Euro entspricht. Wie in der Branche üblich wird der Großteil der Erträge in der zweiten Jahreshälfte erzielt.

Im Kerngeschäftsfeld Projektierung und schlüsselfertige Errichtung von Windparks wird ABO Wind in diesem Jahr Parks mit rund 35 Megawatt installierte Nennleistung ans Netz bringen: zwei Parks sind bereits in Betrieb, vier weitere befinden sich im Bau. Außerdem werden für 2003 für drei Windparkprojekte mit etwa 20 Megawatt noch Baugenehmigungen erwartet und für weitere Projekte mit ebenfalls rund 20 Megawatt Genehmigungsanträge eingereicht.

Auch das Auslandsgeschäft entwickelt sich weiterhin positiv. In Frankreich wird bis zum Jahresende eine erste Baugenehmigung für einen Windpark mit rund zehn Megawatt installierte Nennleistung erwartet.

Leistungsbilanz der Windkraftfonds über Prognose
Die Stromproduktion der im letzten Jahr vertriebenen Windkraftfonds unterstreicht die Qualität der Arbeit des Unternehmens, bei der Planung und der technischen Betriebsführung: Der Bürgerwindpark Schleiden hat seit der Inbetriebnahme windindexbereinigt, d.h. bezogen auf ein durchschnittliches Windjahr nach dem langjährigen Keiler-Häuser-Windindex, 113 % der vor Inbetriebnahme prognostizierten Leistung erbracht, der Bürgerwindpark Vettweiß-Nörvenich 104 % und der Bürgerwindpark Berglicht rund 110 %. Die Betriebsergebnisse aller ABO Wind-Fonds liegen seit Inbetriebnahme windindexbereinigt zwischen 103 % und 116 % der ursprünglichen Prognosen. Als eines der wenigen Unternehmen der Branche macht ABO Wind seit jeher die Stromproduktionsdaten auf seiner Internetseite www.abo-wind.de allen Interessierten ohne Passwortsperre zugänglich.

Jahreshauptversammlung 2003 der ABO Wind AG

Jahresüberschuss fast verdreifacht - deutlich höhere Dividende von 0,90 Euro

  • Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln und Ausgabe von Gratisaktien im Verhältnis 1:1 beschlossen
  • Planungen für 2003: Geschäftsvolumen und Jahresabschuss in gleicher Größenordnung
  • neugestalteter Internetauftritt vorgestellt

(Wiesbaden, 16.06.2003) Am 12. Juni hat die ABO Wind AG ihre ordentliche Jahreshauptversammlung in Wiesbaden durchgeführt. Den Beschlussvorschlägen des Vorstands haben die anwesenden Aktionäre, die 87,3 % des Grundkapitals repräsentierten, fast durchweg einstimmig zugestimmt.

Vorstand Dr. Jochen Ahn zeigte sich bei der Vorstellung des Ergebnisses sehr zufrieden mit dem Geschäftsverlauf. Mit einem Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 1,52 Mio. Euro wurde das Vorjahresergebnis fast verdreifacht und die Prognose aus dem Vorjahr deutlich übertroffen. Windkraftanlagen mit einer installierten Nennleistung von rund 40 Megawatt wurden an das Stromnetz gebracht.

Drei Windkraftfonds mit einem Eigenkapital von insgesamt 7,6 Mio. Euro konnten zusammen mit Vertriebspartnern platziert werden. Außerdem veräußerte das Unternehmen wie geplant zwei Windkraftanlagen aus dem Eigenbestand. Damit besitzt die ABO Wind AG keine Anlagen mehr selbst und wird sich auch zukünftig auf die Entwicklung und den schlüsselfertigen Bau von Windparks und Biomasseanlagen konzentrieren. Im Ausland wurden die Tochtergesellschaften in Frankreich und Spanien weiter ausgebaut.

Planungen für 2003

Für das laufende Geschäftsjahr sind die Weiterentwicklung der Auslandstöchter, eine erste Baugenehmigung für einen Windpark im Ausland sowie für ein Biomasseprojekt geplant. Insgesamt rechnet das Unterneh-men in diesem Jahr mit einem Projektvolumen und einem Jahresüber-schuss in gleicher Größenordnung wie im vergangenen Jahr.

Die im Vergleich zum Vorjahr deutlich höhere Dividende in Höhe von 0,90 Euro je Aktie vor wurde einstimmig beschlossen. Bezogen auf den aktuellen Aktienkurs ergibt sich eine Dividendenrendite von über 4%. Aus den Reihen der Aktionäre gab es durchweg Lob für die geleistete Arbeit. Die Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats erfolgte einstimmig.

Ferner beschlossen die Aktionäre eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln von 500.000 auf 1.000.000 Euro, eine damit verbundene Ausgabe von Gratisaktien im Verhältnis 1:1, eine genehmigte Kapitalerhöhung sowie einen Aktienoptionsplan für Mitarbeiter.
Vorgestellt wurde auch die überarbeitete Website www.abo-wind.de, die eine Fülle von Informationen über aktuelle Entwicklungen und Hinter-gründe zum Unternehmen und seinen Märkten bietet.

ABO Wind abermals mit deutlich höherem Ergebnis

Jahresüberschuss voraussichtlich mehr als verdoppelt - deutlich höhere Dividende geplant

  • Auslandsgeschäft wie geplant ausgebaut
  • Erste Biomasseprojekte im fortgeschrittenen Planungsstadium
  • stabiler Aktienkurs
  • Mitarbeiterzahl um 17 auf 45 erhöht

(Wiesbaden, 18.02.2003) Die von ABO Wind heute vorgestellten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2002 unterstreichen dessen erfolgreichen Abschluss. Es zeichnet sich ab, dass das Unternehmen den prognostizierten Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 1,3 Mio. € erreichen wird. Damit würde das Vorjahresergebnis mehr als verdoppelt. Das endgültige und geprüfte Ergebnis wird für Ende März erwartet. Der bereits im Herbst veröffentlichte positive Trend in der Geschäftsentwicklung hat sich somit auch im vierten Quartal, das traditionell das umsatzstärkste in der Branche ist, fortgesetzt.

Dieser Erfolg soll sich auch in der angestrebten Dividende niederschlagen: „In Abhängigkeit von der genauen Höhe des Jahresüberschusses beabsichtigen wir, der nächsten Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2002 eine gegenüber der Vorjahresdividende (0,30 €/Aktie) deutlich erhöhte Dividendenzahlung vorzuschlagen. Im Verhältnis zum aktuellen Kurs streben wir eine Dividendenrendite von mindestens 4 % an. Bezogen auf den Ausgabepreis bei der letzten öffentlichen Kapitalerhöhung ergäbe sich dann eine Dividendenrendite von mehr als 8 %“, so ABO Wind-Vorstand Dr. Jochen Ahn.

Erfreulich entwickelt hat sich auch der Kurs der ABO Wind-Aktie, der trotz der widrigen Verhältnisse am Kapitalmarkt relativ stabil zwischen 19 und 23 € verläuft und in den vergangenen 18 Monaten damit um rund 100% gestiegen ist.Tätigkeitsschwerpunkt im Inland war im Jahr 2002 neben dem Bau von Windparks in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen weiterhin die Akquisition neuer Standorte für Windkraftanlagen.

Ausbau des Auslandsgeschäfts

Auch im Ausland wurde die Expansionsstrategie wie geplant umgesetzt: Die französische Tochtergesellschaft hat Bauanträge für Windkraftanlagen in Südfrankreich sowie in Elsass-Lothringen eingereicht. Gleichzeitig wurde zusätzlich zu dem Büro in Colmar eine Niederlassung in Toulouse aufgebaut.
Das ABO Wind-Team in Spanien ist um zwei weitere Mitarbeiter ergänzt und so abgerundet worden, dass das Know-how zur eigenständigen Projektentwicklung weiter vervollständigt wurde. In Spanien liegen an vier Standorten für Windparks Pachtverträge vor und die Genehmigungsverfahren wurden eingeleitet.

Im Geschäftsfeld Biomasse befanden sich zwei Projekte am Jahresende in einem fortgeschrittenen Planungsstadium. Das Wachstum schlägt sich auch in der Zahl der Mitarbeiter nieder. Insgesamt wurde im Jahr 2002 siebzehn neue Arbeitsplätze geschaffen, neben den beiden in Spanien, elf im Inland und vier in Frankreich. Damit ist die Zahl der Mitarbeiter auf insgesamt rund 45 angewachsen.

 

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Alexander Koffka

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