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Vorteile der Windenergienutzung
Schadstoffeinsparung| Vermeidung gesellschaftlicher Folgekosten| Arbeitsplätze | Nutzen für die Regionen
Schadstoffeinsparung
Windkraftanlagen stoßen im Gegensatz zu herkömmlichen Kraftwerken bei der Stromproduktion keinerlei Schadstoffe aus. Sie tragen somit unter anderem zur weltweit geforderten CO2-Minderung bei. Eine moderne Windkraftanlage mit einer Nennleistung von zwei Megawatt hat in Mitteleuropa eine durchschnittliche Jahresstromproduktion von 4 bis 4,5 Millionen Kilowattstunden (kWh), die zur Versorgung von rund 1.500 Durchschnittshaushalten ausreicht. Gegenüber konventionellen Kraftwerken spart eine solche Windenergieanlage folgende Schadstoffe ein:
- 43560 t Kohlendioxid (CO2)
- 27,6 t Schwefeldioxid
- 37,2 t Stickoxid
- 8,4 t Kohlenmonoxid
- 4,2 t Staub
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Vermeidung gesellschaftlicher Folgekosten Unter gesellschaftlichen Folgekosten versteht man Kosten zur Beseitigung von Umweltschäden, die die Volkswirtschaft mit Milliardenbeträgen belasten. Diese Schäden werden auch durch Schadstoffe angerichtet, wie sie durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl und Erdgas entstehen. Zu den Umweltschäden zählen umweltbedingte Gesundheitsschäden, Ernteausfälle, Waldschäden sowie Schäden an Gebäuden und Materialien. Regenerative Energien wie die Windkraft vermeiden diese Schäden und tragen so zu erheblichen Kostensenkungen bei.
Gesellschaftliche Folgekosten werden auch als externe Kosten bezeichnet, da sie nicht in der internen Kostenrechnung des Verursachers zu finden sind, sondern von externen gesellschaftlichen Gruppen wie den Krankenkassen, der Landwirtschaft und den Immobilieneigentümern getragen werden. Umweltverbände und Volkswirte fordern seit langem die Einführung eines volkswirtschaftlichen Verursacherprinzips, wonach jeder Verursacher auch für die von ihm angerichteten Schäden aufkommen muß. Die Preise für fossile Brennstoffe würden sich dadurch erheblich verteuern. Windenergieanlagen erzeugen Strom schadstoffrei und vermeiden dadurch Gesundheits- und Umweltschäden. nach oben
Arbeitsplätze
Vorwiegend kleine und mittelständische Unternehmen der Windbranche sind Arbeitgeber für zehntausende Menschen. Die Qualifikation der Arbeitnehmer, die hier einen zukunftsfähigen Arbeitsplatz finden, reicht vom Handwerker über den Techniker und Ingenieur bis zum Kaufmann und Juristen. Zur Wartung und Instandhaltung der Windenergieanlagen richten die Hersteller der Windräder in den Regionen meist schon von 10-15 Maschinen an Stützpunkte mit Wartungstechnikern ein.
Rund 75.000 Arbeitsplätze sind europaweit der Windenergie zuzurechnen. nach oben
Nutzen für die Regionen
Ein Windpark oder ein Bioenergieprojekt bringt der jeweiligen Region viele Vorteile - vor allem Impulse für die Wirtschaft und die Gemeinden. ABO Wind strebt an, die Bevölkerung frühzeitig über das Bauvorhaben zu informieren und die Region in das Projekt einzubinden. Die Energieanlagen stärken die Wirtschaft rund um ihre Standorte, was insofern von wesentlicher Bedeutung ist, als viele Windparks in strukturschwachen Regionen stehen. So werden beim Bau der Fundamente für die Anlagen, der Kabeltrasse zum Stromnetz und der Wege soweit wie möglich regionale Unternehmen berücksichtigt. Vielfach haben Anwohner zudem die Möglichkeit, sich finanziell zu beteiligen.
Aufträge für die regionale Bauindustrie Das Auftragsvolumen für ein Windrad beträgt in Abhängigkeit des Standortes und des Typs der Windkraftanlage rund 100.000 - 300.000 Euro. Üblicherweise sind es mittelständische regionale Bauunternehmen, die bestehende Feldwege mit Schotter ausbauen, Kranstellplätze planieren, Stahlbetonfundamente errichten und Kabel zur nächsten Stromtrasse verlegen. Fast alle dazu notwendigen Baustoffe kommen ebenfalls aus nächster Umgebung: 40 Tonnen Stahl und 350 Kubikmeter Beton werden allein für das Fundament eines Windrades benötigt.
Pachteinnahmen für landwirtschaftliche Betriebe Eigentümer, die ihre Grundstücke verpachten, erhalten über die gesamte Pachtdauer von 20 Jahren hinweg sichere Einkommen. Meist sind es landwirtschaftliche Betriebe, die in Anbetracht ihrer wirtschaftlichen Situation durch ein festes Zusatzeinkommen ihre Existenz und damit Arbeitsplätze sichern können.
Einnahmen für Gemeinden Häufig entstehen Windparks auf Flächen im Eigentum von Gemeinden, die dann die Pacht erhalten. Zusätzlich profitieren die Gemeinden von Gewerbesteuereinnahmen und den Sondernutzungsgebühren für die Nutzung öffentlicher Wege. nach oben
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